Archiv

Start in den Feierabend

Das fängt ja gut an...

Das Blog ist noch keine Viertelstunde alt und schon hat man ne Schreibblockade. Dabei soll genau das hier nicht passieren. Man (das bin ich) führt ja seit geraumer Zeit schon ein Blog mit eigener Domain an anderer Stelle. Das ist mittlerweile so bekannt, dass ich mich in einem Nest wie diesem nicht wirklich mehr traue, was persönliches oder nur ansatzweise Innenleben dort aufzuschreiben.

Einige meiner Kollegen lesen dort mit, die EDV-Abteilung weiß von dem Blog, da ich es während der Arbeit einfach zu oft besuche und auch durch meinen Freundeskreis wäre der Inhalt des Blogs zu schnell in dem Nest hier herum, wäre er zu persönlich.
www.denic.de lässt außerdem jeden wissen, wer hinter der Seite steht.

Das ist der Grund, warum ich an halbwegs anonymem Ort dieses Feierabend-Blog aufmache, das nur nach Feierabend aufsuche und keinem davon berichte.
In den Anfangszeiten meines Erstblogs hat es mir gut getan, von Zeit zu Zeit dort meinen Alltagsfrust abzulassen. Das machte mir die Seele wieder frei und ich konnte neuen Mist zu persönlich nehmen - so in der Art.
Das hoffe ich hier wiederfinden [STOP]

19.11.07 19:58, kommentieren

SOS Kinderdörfer

Das mit der Werbung hier ist ja doch schlimmer als gedacht. Aber solange auch die SOS Kinderdörfer darunter sind, kann man das akzeptieren

19.11.07 20:53, kommentieren

Bestandsaufnahme

Starttag, dritter Eintrag. Genug rumprobiert.
Eine verkürzte Kurzvorstellung des Autors. Eine Bestandsaufnahme.

Ich bin fast 30, männlich und ein Zonenbewohner... russische Besatzungszone in diesem Fall. Ich habe eine liebe Freundin - Kinderwunsch nicht ausgeschlossen, ein schwarzes Haustier, eine recht gut bezahlte Tätigkeit und eine schöne Wohnung.

Alles könnte perfekt sein, wäre ich nicht zu Beginn des Jahres von einer Abteilung mir liebgewordener, pragmatisch denkender menschlicher Kollegen in das Land der Vogonen versetzt wurden.
In dem Fall ist es ein tristgrauer Außenbereich der Vogonen, humorbefreite Zone seit über 100 Jahren; hat seitdem auch an keiner erwähnenswerten Entwicklung zur Moderne hin teilgenommen.

Beim Frühstück schweigt man sich für gewöhnlich ohne Unterbrechung an und Vogonen sind nicht nur die schlechtesten Dichter des Universiums, sondern die charakterärmsten Kollegen im bewohnten Teil des Weltraums.

Man könnte sagen, ich bin frustriert, man könnte sagen, ich hasse es, ein Drittel meines Tages mit und bei diesen Menschen verbringen zu müssen, doch dann wäre das Blog zu schnell am Ende. Stattdessen wird das hier die Sammelstelle meiner Erlebnisse und gehörter Dialoge - die ab und an sogar recht witzig wären, wäre nicht alles vollkommen Ernst gemeint.

19.11.07 21:08, kommentieren

Werbung